dsvdsvWas unterscheidet dieses Heizsystem von einer konventionellen Heizung?

Wirkungsgrad (feuerungstechnisch)

Die Ausnutzung der Heizgase im Heizkessel bis unter die Taupunktgrenze ergibt bei einer Kesseltemperatur von 80° C einen Wirkungsgrad von 98,9 % (EMPA). Dies bedeutet, dass bei einer normalen Nutzungstemperatur von 55 – 75° C der Wirkungsgrad immer über 99 % liegt. Gemäss BUWAL-Veröffentlichung liegt dieser Wert bei einem konventionellen Kessel bei 93 – 95 % Abgasverluste.

Die Abgasverluste entsprechen während dem Brennerbetrieb dem feuerungstechnischen Wirkungsgrad. Einen wesentlichen Einflussfaktor betreffen jedoch die Stillstandverluste via Kamin. Beim Swisscondens-Kessel kühlt sich die Abgasleitung von 30 – 40° rasch auf 20° ab und verliert dadurch den thermischen Auftrieb. Beim konventionellen Kessel wird in den meisten Fällen ein isoliertes Chromstahlkamin installiert, welches sich über 100° C erwärmt und im Stillstand einen starken thermischen Auftrieb verursacht. Dieser zieht entweder Luft durch den Kessel oder kühlt bei vorhandener Falschluftklappe den Heizungsraum aus.

Entsprechend gross sind diese Kaminverluste bei Anlagen, welche noch mit einem konventionellen Kamin betrieben werden. Es gibt immer noch Anbieter auf dem Markt, die die Abgastemperaturen so hoch einregulieren, dass das Kamin nicht saniert werden muss. Dafür werden unsinnige Verluste in Kauf genommen.

Kondensation

Um Heizöl in eine Flamme umzuwandeln, benötigt man im gleichen Sinne Energie, wie wenn man heisses Wasser verdampfen will. Diese Energie (sie entspricht 6 % des Energieinhaltes des Brennstoffes bei Heizöl) wird bei einer konventionellen Heizanlage via Abgas ins Freie geführt. Beim Swisscondens-Heizsystem wird ein Teil dieser Verdampfungsenergie durch Kondensation im Kunststofftauscher zurückgewonnen. Dies ergibt neben dem Energiegewinn, welcher sich durch den sehr guten Wirkungsgrad belegen lässt, eine niedrigere Abgastemperatur, die eine einfache Abgasleitung zulässt. Durch die Kondensation wird ein erheblicher Anteil des Schwefels aus den Abgasen ausgewaschen. Die CO-Werte (Grenzwert 80 mgr/m3) liegen meistens unter 10 mgr/m3.

Die Abkühlung der Heizgase unter den Taupunkt führt zur Auskondensation des Wasserdampfes, was einer Abgaswäsche gleich kommt. So wird durch die Dauerkondensation zusätzlich eine wesentliche Reduktion des Schwefel- und des CO2-Ausstosses erzielt.

Auszug aus DIN 4702 Teil 6:
Brennwertkessel sind Kessel, in denen im Abgas enthaltene, latente Wärme in Form von Wasserdampf durch Kondensation nutzbar gemacht wird. Sie können mit einstufigen, mehrstufigen oder modulierenden Feuerungen ausgerüstet sein.

Der Wasserdampf in den Abgasen von Heizöl kondensiert erst unter 47°C (CO2 13,3%). Bei Erdgas bei 57°C (CO2 10,5%).


Die Wahrheit liegt allein bei der Kondensatmenge.
Denn nur die Kondensation erzeugt zusätzliche
nutzbare Wärmeenergie. Diese entspricht bei
Heizöl 6% und bei Gas 11% des Brennstoff-
Energieinhaltes.
Die installierten Heizflächen (z.B. Radiatoren)
müssen nicht für Niedertemperatur ausgelegt sein. Der swisscondens eignet sich deshalb besonders für die Sanierung von Altanlagen.

Steuerung

Verschiedene Funktionen der selbstentwickelten Steuerung sind speziell für den energiesparenden und umweltschonenden Betrieb des Heizkessels ausgelegt.

Mit verschiedenen Programmierungen kann ein längerer Brennerbetrieb und damit auch eine längere Brennerpause eingestellt werden. Dies führt klar zu einer verringerten Kessel- und Brennerverschmutzung, was für den optimalen Betrieb ebenfalls förderlich ist.

Zusammenfassung

Auf Grund der vorgenannten Aussagen ergibt sich eine Verbrauchsminderung gegenüber einem konventionellen Heizkessel in der Grössenordnung von 10 % bei reinem Winterbetrieb und 15 % bei Ganzjahresbetrieb.

Was nicht verbrannt wird, schont die Umwelt zu 100 %! Auch eine bescheidene Einsparung von 10 % führt bereits zu einer Emmissionsreduktion, wie sie der Bundesrat für den Entscheid der CO2-Abgabe auf das Jahr 2004 verlangt.

Kessel, die heute verkauft werden, sind für die nächsten 10 bis 20 Jahre für den Schadstoffausstoss verantwortlich.

Die Kesselsteuerung und Heizungsregulierung genügt den höchsten Ansprüchen:
- Automatische Grenzwertschaltung Tag und Nacht.
- Pumpenausschaltung bei Nachtausschaltung
- Kessel-Temperaturreduktion bei Warmwasserbetriebspausen im Sommer.
- Spezielle Kaskadenschaltung im zweiten Kessel oder mit Solaranlage.
- Wöchentliche Warmwasser-Temperaturerhöhung wegen der Legionellengefahr.

 

SC-System
TD-System
Abgasführung

 

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